Teil 1 der Geschichte
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1. Teil
~in Diseria~
Lucy Alesen stand still in einer Ecke des Speisesaals. Ihre Uniform juckte und war an der Hüfte viel zu eng. Aber Frau Lisandra, die Hausherrin, hatte kein Geld um ihren Dienern eine hohe Lebensqualität zu liefern. Trotzdem kam Lucy sehr gut mit ihr aus, denn Frau Lisandra schämte sich nicht, mit ihren Dienern zu sprechen. Nur gerade behandelte sie Lucy herablassend, schließlich war hoher Besuch anwesend und es war wirklich nicht schick, mit seinen Dienstboten zu reden. "Du hast ja einen echten Menschen!", rief in diesem Moment eben jener hohe Besuch aus. Lucy errötete, denn natürlich war von ihr die Rede. Sie schämte sich für ihr aussehen, obwohl das Schönheitsideal in Diseria sich an Tienschen wie ihr, die Menschen wirklich ählich sahen, orientierte. "Ehrlich gesagt ist sie kein Mensch. Wenn Ihr ganz genau hinseht, könnt ihr erkennen, dass sie die Augen einer Katze hat", erklärte Frau Lisandra. "Trotzdem: So eine Schönheit als Dienerin zu haben ist wirklich ungewöhnlich! Sie könnte Modella werden! Wie sind Sie in ihren Besitz gekommen?", wollte der hohe Besuch wissen und winkte nebenbei Lucy zu sich. Jetzt konnte Lucy erkennen, wer es war. Es war Alexanderia Muenia, die Frau des Finanzministers von Diseria. "Oh, eine Freundin von mir hat sie mir in ihrem Testament vermahct. Unglücklicheweise ist eben diese Freundin vor einem Jahr gestorben", log Frau Lisandra. Die Wahrheit war, dass Lucy ihrem alten Herrn davongerannt und von Frau Lisandra aufgenommen worden war. "Mein Mann ist mit einem Mann befreundet, der erforscht, warum wir uns so stark abgewandelt haben und keine Menschen mehr sind. Er will uns wieder zu Menschen machen. Es kann ja wirklich nicht sein, dass wir uns unser Fell, unsere Hufe oder unsere Schwänze umoperieren lassen mssen, um halbwegs annehmbar auszusehen! Könnte ich sie mitnehmen und diesen Freund an ihr herumforschen lassen? Er würde auch wirklich aufpassen! Und Sie, meine Liebe, würden auch reich belohnt werden", bot Frau Alexanderia an. An ihr sollte geforscht werden? Was? Bitte nicht! Lucy war geschockt, aber sie behielt ihre gleichgültige Maske. "Ich muss darüber nachdenken, aber eigentlich wäre ich schon bereit", sagte Frau Lisandra. "Das wird das Ende meines schönen Lebens sein!", befürchtete Lucy.
~auf der Erde~
Lucy Alexsen war noch dabei ihr Zimmer aufzuräumen, als es an der Tür klingelte. Draußen stand Theo Martin, DER Schwarm aller Mädchen. Er war ein Ass in Physik, aber weil er in Latein durchzufallen drohte, hatte Lucy sich bereit erklärt, ihm Nachhilfe zu geben. "Hey Luce", grüßte Theo und fuhr dich durch sein leicht gelocktes Haar. Bei dieser Geste schmolzen die meisten Mädchen hin. Nicht so Lucy, die nur freundschaftliche Gefühle für The empfand. "Hey T", grüßte sie zurück. Sie führte ihn in ihr Zimmer, in das sie den großen Schreibtisch ihres Vaters gestellt hatte. Ihr Vater hatte zwei Arbeitszimmer, die er aber beide meist nicht benutze, weil er, der angesehene Wissenschaftler, die meiste Zeit im Labor verbrachte. Sie setzten sich und fingen an zu lernen. Theo schaute so oft es ging zu Lucy. Sie zeigte deutlich, dass sie ihn nur als Kumpel sah, und das störte ihn. Jedes Mädchen lag ihm zu Füßen, nur Lucy blieb ihm gegenüber völlig gelassen. Dabei hätte er wirklich nichts dagegen, sie zu küssen, ihr lange in die katzenähnlichen grünen Augen zu schauen, ihr durch die dunklen langen Haare zu fahren und ihren zarten Körper zu umarmen. "Du hörst mir überhaupt nicht zu, oder?!", fragte Lucy. Theo schüttelte den Kopf. "Komm, lass uns eine Pause machen", schlug Lucy vor. Sie gingen in die Küche, wo sie auf Lucys Vater trafen. "Guten Tag, Herr Alexsen", grüßte Theo. Herr Alexsen war sein Vorbild, er war es schon immer gewesen. Die ganze Familie Alexsen war einfach nur toll! "Theo, hast du Lust, zu sehen woran ich grad arbeite?", fragte Herr Alexsen. "Aber klar!", rief Theo begeistert. Lucy stöhnte auf. Natürlich musste ihr Vater mit seiner Intelligenz angeben. Das machte er immer, wenn Besuch da war. Genervt beobachtete sie, wie ihr Vater Theo in den Keller führte, wo er gerade an seinem neuesten Projekt arbeitete. Er redete von nix anderem mehr, aber Lucy war völlig egal, was es war. "Kommst du auch, Luce?", fragte Theo mit einem herzerweichenden Blick. Lucy gab nach.
Kurz darauf standen die drei im Keller vor etwas, das aussah, wie ein Auto. "Was ist das denn Pa?", fragte Lucy. "Das, meine kleinen, das hier ist eine Raummaschine. Sie schickt euch in andere Welten", erklärte Herr ALexsen. "Andere Welten. Ja klar", murmelte Lucy. Theo dagegen war fasziniert: "Sie haben die Existenz anderer Welten beweisen können?" "Ja, schon lange. Bald werde ich diese Maschine öffentlich vorstellen. Ihr werdet sehen, damit werden wir reich!", schwärmte Herr Alexsen. Dann verlor er sich in erklärungen über die Maschine. Als er merkte, dass selbst Theo nicht mehr richtig mitkam, fragte er: "Na, hat jemand Lust auf eine kleine Testfahrt?"
Weiter? :)
1. Teil
~in Diseria~
Lucy Alesen stand still in einer Ecke des Speisesaals. Ihre Uniform juckte und war an der Hüfte viel zu eng. Aber Frau Lisandra, die Hausherrin, hatte kein Geld um ihren Dienern eine hohe Lebensqualität zu liefern. Trotzdem kam Lucy sehr gut mit ihr aus, denn Frau Lisandra schämte sich nicht, mit ihren Dienern zu sprechen. Nur gerade behandelte sie Lucy herablassend, schließlich war hoher Besuch anwesend und es war wirklich nicht schick, mit seinen Dienstboten zu reden. "Du hast ja einen echten Menschen!", rief in diesem Moment eben jener hohe Besuch aus. Lucy errötete, denn natürlich war von ihr die Rede. Sie schämte sich für ihr aussehen, obwohl das Schönheitsideal in Diseria sich an Tienschen wie ihr, die Menschen wirklich ählich sahen, orientierte. "Ehrlich gesagt ist sie kein Mensch. Wenn Ihr ganz genau hinseht, könnt ihr erkennen, dass sie die Augen einer Katze hat", erklärte Frau Lisandra. "Trotzdem: So eine Schönheit als Dienerin zu haben ist wirklich ungewöhnlich! Sie könnte Modella werden! Wie sind Sie in ihren Besitz gekommen?", wollte der hohe Besuch wissen und winkte nebenbei Lucy zu sich. Jetzt konnte Lucy erkennen, wer es war. Es war Alexanderia Muenia, die Frau des Finanzministers von Diseria. "Oh, eine Freundin von mir hat sie mir in ihrem Testament vermahct. Unglücklicheweise ist eben diese Freundin vor einem Jahr gestorben", log Frau Lisandra. Die Wahrheit war, dass Lucy ihrem alten Herrn davongerannt und von Frau Lisandra aufgenommen worden war. "Mein Mann ist mit einem Mann befreundet, der erforscht, warum wir uns so stark abgewandelt haben und keine Menschen mehr sind. Er will uns wieder zu Menschen machen. Es kann ja wirklich nicht sein, dass wir uns unser Fell, unsere Hufe oder unsere Schwänze umoperieren lassen mssen, um halbwegs annehmbar auszusehen! Könnte ich sie mitnehmen und diesen Freund an ihr herumforschen lassen? Er würde auch wirklich aufpassen! Und Sie, meine Liebe, würden auch reich belohnt werden", bot Frau Alexanderia an. An ihr sollte geforscht werden? Was? Bitte nicht! Lucy war geschockt, aber sie behielt ihre gleichgültige Maske. "Ich muss darüber nachdenken, aber eigentlich wäre ich schon bereit", sagte Frau Lisandra. "Das wird das Ende meines schönen Lebens sein!", befürchtete Lucy.
~auf der Erde~
Lucy Alexsen war noch dabei ihr Zimmer aufzuräumen, als es an der Tür klingelte. Draußen stand Theo Martin, DER Schwarm aller Mädchen. Er war ein Ass in Physik, aber weil er in Latein durchzufallen drohte, hatte Lucy sich bereit erklärt, ihm Nachhilfe zu geben. "Hey Luce", grüßte Theo und fuhr dich durch sein leicht gelocktes Haar. Bei dieser Geste schmolzen die meisten Mädchen hin. Nicht so Lucy, die nur freundschaftliche Gefühle für The empfand. "Hey T", grüßte sie zurück. Sie führte ihn in ihr Zimmer, in das sie den großen Schreibtisch ihres Vaters gestellt hatte. Ihr Vater hatte zwei Arbeitszimmer, die er aber beide meist nicht benutze, weil er, der angesehene Wissenschaftler, die meiste Zeit im Labor verbrachte. Sie setzten sich und fingen an zu lernen. Theo schaute so oft es ging zu Lucy. Sie zeigte deutlich, dass sie ihn nur als Kumpel sah, und das störte ihn. Jedes Mädchen lag ihm zu Füßen, nur Lucy blieb ihm gegenüber völlig gelassen. Dabei hätte er wirklich nichts dagegen, sie zu küssen, ihr lange in die katzenähnlichen grünen Augen zu schauen, ihr durch die dunklen langen Haare zu fahren und ihren zarten Körper zu umarmen. "Du hörst mir überhaupt nicht zu, oder?!", fragte Lucy. Theo schüttelte den Kopf. "Komm, lass uns eine Pause machen", schlug Lucy vor. Sie gingen in die Küche, wo sie auf Lucys Vater trafen. "Guten Tag, Herr Alexsen", grüßte Theo. Herr Alexsen war sein Vorbild, er war es schon immer gewesen. Die ganze Familie Alexsen war einfach nur toll! "Theo, hast du Lust, zu sehen woran ich grad arbeite?", fragte Herr Alexsen. "Aber klar!", rief Theo begeistert. Lucy stöhnte auf. Natürlich musste ihr Vater mit seiner Intelligenz angeben. Das machte er immer, wenn Besuch da war. Genervt beobachtete sie, wie ihr Vater Theo in den Keller führte, wo er gerade an seinem neuesten Projekt arbeitete. Er redete von nix anderem mehr, aber Lucy war völlig egal, was es war. "Kommst du auch, Luce?", fragte Theo mit einem herzerweichenden Blick. Lucy gab nach.
Kurz darauf standen die drei im Keller vor etwas, das aussah, wie ein Auto. "Was ist das denn Pa?", fragte Lucy. "Das, meine kleinen, das hier ist eine Raummaschine. Sie schickt euch in andere Welten", erklärte Herr ALexsen. "Andere Welten. Ja klar", murmelte Lucy. Theo dagegen war fasziniert: "Sie haben die Existenz anderer Welten beweisen können?" "Ja, schon lange. Bald werde ich diese Maschine öffentlich vorstellen. Ihr werdet sehen, damit werden wir reich!", schwärmte Herr Alexsen. Dann verlor er sich in erklärungen über die Maschine. Als er merkte, dass selbst Theo nicht mehr richtig mitkam, fragte er: "Na, hat jemand Lust auf eine kleine Testfahrt?"
Weiter? :)
Geschichten - 19. Jan, 15:30
